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Lôzflat Contest - 19. und 20. März 2005 . |
Am
Wochenende vom 19. und 20. März 2005, traf man im Lausanner Palais
de Beaulieu an der Zweiradmesse zwischen verrückten Menschen auf
viel zu kleinen Motorrädern, hüpfenden Einradaktivisten und
kleinen Kindern auf grossen Cruise-Rädern auch auf einige Anhänger
der BMX- bzw. Flachlandkultur.Texte : Marco Vetterli / Photos : Matthieu Gadoni (ECAL) et Yvan Delafontaine |
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- Matthey Ludovic und Arnaud Guignard rockten bei den Amateuren einige stylische Sachen auf den Boden. - Der Local «Jonny» Kudaibergen geht seinen ganz eigenen Weg, was Tricks, Style und Innovation betrifft. Mit einem Street-Rahmen, einem Lenker, welcher schon zweimal auseinander gebrochen war und unzähligen Tüchern und Farben am Fahrrad machte er allen klar, was für ihn Flatland bedeutet - Respekt! - Der Kubaner Michael Tapia aus Bern war neben dem "Muscle-Man of the Weekend" auch der unbestrittene "Mister Old School". Er rollte nonstop und zeigte unendliche FunkyChicken-PinkySqueaks (???), no-handed-Gerator mit Lenkerdreh und zwischendurch auch einen guten alten Cherrypicker. - Auch Kilian Stocker und Andreas Walter aus Stans/Luzern drehten ihre Runden. Kilian rollte die lockersten one-handed Steamrollers und Andy stylte mit Karl Cruisers into Halfpackers und anderen harten Roll-Tricks.
- << Karin „Real Women ride 20inch bikes“
Bleile [YD] aus Basel zeigte ihren männlichen Kollegen was
innere Ruhe bedeutet. Endlos smoothe backwards Hitchiker und Steamroller
gehörten bei ihr zur Tagesordnung.- Steven „el Presidente“ Blatter war leider nur am Sonntag dabei und kümmerte sich um den Ablauf des Contests. Zwischendurch fand aber auch er noch Zeit, um rückwärts im upside-down-Wheelie über die Fläche zu fahren oder sich mit Hinterrad-Bikeflips die Zeit zu vertreiben. - Mein Road-Trip-Gefährte Stefan Löber war das ganze Wochenende voll in seinem Element und pushte die fettesten Hitchiker- und Crackpacker-G-Turns mit einem unvergleichbaren Style. - Aus dem tiefen Untergrund gängsterte Oli „D’Rrolllli“ Müller hervor. Mit flowigen Halfpacker-G-Turns und Hang5-Pinky-G-Turn-Sachen wütete er das ganze Schlachtfeld nieder. - Und auch ich (Marco Vetterli) erfreute mich an der guten Stimmung und dem glatten Boden, welcher sich schön für ein paar Vorderrad-Spins und G-Turns eignete. |
Frankreich war ebenfalls im Haus:
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Am
Samstag fuhren die Amateure ihre Qualifikations-Runs und die Pros einen
Jam für die Zuschauer, wobei hier Linoel Cardoso einmal mehr als
Microphone-Checker agierte. Auch wenn die Zweiradmesse meines Erachtens
eher schlecht besucht war, so herrschte doch eine heitere Stimmung bei
der Show der Pros – vor allem unter den Fahrern. Den restlichen
Tag fuhr man gemütliche Jam-Sessions, plauderte über dies und
das, betrachtete die neuesten BMX-Parts am 48s-Stand von Michel Carmona
oder schaute sich vielleicht sogar den Rest der Zweiradmesse an…
Am Abend verschlug es einige ins „Loft“, den Trend-Club in
Lausanne, während andere es vorzogen, sich in einer gemütlichen
Bar ein paar Bier zu gönnen. Stefan, Oli und ich hatten das Glück,
die Duschen des Lausanner Jeunhôtels benützen zu können,
um danach gemeinsam mit Andy Walter und Kili Stocker zu dinieren. Danach
hatten Stefan, << Oli Müller
[YD] und ich noch den Weg von Lausanne nach
Genf zu bewältigen, was mit drei BMX-Rädern, viel Gepäck
und drei Personen in einem Ford Fiesta ja nicht gerade einfach klingt.
Doch als Hobby-Road-Tripper meisterten wir auch diese Herausforderung
und kamen ohne Probleme nach Genf. Hier konnten wir es uns in der modernen
Wohnung von Oli und seinen Kollegen gemütlich machen und schon ein
paar Flatland-DVDs später fielen unsere Augen definitiv zu. Ein Dankeschön
nochmals an unseren Gastgeber - D’Rrollli! |
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Ein,
zwei Stunden später fuhren auch die Pros ihren Contest und zwar –
genau wie bei den Amateuren – in einer Battle-Jamsession. Jeweils
zwei Fahrer hatten fünf bis sechs Minuten die Fläche für
sich und versuchten abwechslungsweise, das Publikum und die Judges von
sich zu überzeugen. Etienne Giraud und ich hatten Pech und waren
wohl etwas zu nervös – Platz neun und acht für uns.Florian Guilteaux [MG]>> fuhr zwar smooth, musste aber am Ende seiner Combos zu oft absteigen, Platz sieben für ihn. Steven Blatter fuhr verdammt sicher, machte ewig lange Hinterrad-Combos und einen schönen no-handed Crackpacker. Da er aber auch zu den Judges gehörte, kämpfte er nicht um einen Platz, sondern fuhr einfach aus Freude und fürs Publikum. Stefan Löber barflippte sich auf Platz sechs und stand auch einen seiner stylischen Hitchiker-G-Turns. Der Showman Michael Tapia fuhr mit einigen Old School- und Stimmungs-Tricks fürs Publikum sicher auf Platz fünf. Platz vier ging an Michaël Husser. Er selber war mit seinem Run nicht ganz zufrieden, obwohl er seinen Flow auch im Contest beibehielt und viele Combos schön finishte. Der bestplatzierte Schweizer war Oli Müller. Er erfreute uns mit Halfpackers auf beiden Seiten, PinkySqueaks, Hang5-G-Turn-Sachen und seinem hammerharten Backpacker-Jump-to-Hitchiker… rrrrä, wiänä Uzzi, nää wot nit du si…
Die Plätze eins und zwei teilten sich – wen wundert’s
– Raphael Chiquet und <<Alex Jumelin
[MG] . Fairerweise fuhren sie auch den Battle gemeinsam und rockten
gewaltig das Haus. Obwohl beide ein paarmal absteigen mussten, packten
sie Sachen aus ihrer Trickkiste, die sowohl das Publikum als auch die
Judges zu beeindrucken wussten. Raphael g-turnte sich in andere Dimensionen
und auf Platz zwei und Monsieur Jumelin ging schlussendlich nach seinem
Spinning-Cliffhanger mit einem Fuss auf dem Lenker als Gewinner vom Platz.
Nach dem Contest wurden die Preise verteilt, Hände geschüttelt, eine gute Zeit gewünscht und die meisten Fahrer machten sich auf den Heimweg. Wir Deutschschweizer blieben noch eine Weile und fuhren eine letzte dicke Jamsession, bis auch wir völlig erschöpft waren und uns ebenfalls in Richtung Sweet Home machten.
Ein sehr motivierendes Wochenende ging zu Ende und bleibt mir in bester Erinnerung. An dieser Stelle möchte ich mich bei Steven Blatter, der Swiss BMX Freestyle Association und all den sympathischen Leuten, die mitgeholfen haben, herzlich bedanken für die Organisation dieses Events. Merci beaucoup et à la prochaine. PEACE Marco Vetterli
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