| Die
AIRPORT BMX JAM in Genf, 3. und 4. April 2004 |
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Flughafen Genf – Anlaufstelle der Touristen, Buisnessmen und Pendler.
Wie an jedem modernen Flughafen sollte hier die Verbindung von A nach
B kein Problem darstellen. Entgegen dem Klischee der Schweizer-Präzision
war jedoch der Weg zum Parkhaus P33 nur mit Glück, Risikofreude oder
Know-How zu erreichen. Hier wurde der Orientierungssinn eines jeden Besucher
auf die Probe gestellt. Nichtsdestotrotz fanden an diesem Wochenende um
die 30 Anhänger des Kinderfahrrades den Weg nach Genf. Aus Deutschland
kamen Sven Steinbach, Philip Früh und auch Felt-Teamfahrer Matti
Röse angereist. Michael Sommer, ebenso für Felt unterwegs, repräsentierte
Österreich. Die Franzosen Johann «Krapule», Michaël
Husser und Etienne Giraud waren ebenfalls vor Ort. Mit Karin Bleile, Stefan
»Lazer» Löber, Ollii «Stewart» Müller,
Fabian Müller, Dani Cacavo, Andreas Walter, Kilian Stocker, mir selber
(Marco Vetterli) und natürlich dem Organisator Steven Blatter war
auch die gesamte Schweizer-Flatlandszene am Start.
^^ Shopping
(photo: SB) |
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Der
Samstag sollte chillig verlaufen. Aufgrund der relativ kleinen Fläche
entschied man sich für eine Jamsession. Einigen war der Boden etwas
zu glatt und so rutschte man bei zu kräftigen Spins gerne mal weg.
Umso smoother waren natürlich die Rolling-Tricks anzusehen. Für
hungrige Fahrer war der Spot perfekt, so lag er doch direkt vor der Migros
(jawoll, der überall bekannte Schweizer-Lebensmittel-Gigant) und
während sich manche an faden Billigsandwiches aus dem Kühlschrank
erfreuten, genossen andere einen Fresh-take-it-shake-it-mix-it-enjoy-it-Salat.
Ein DJ untermalte das ganze Geschehen mit Hiphop und vor allem Ragga-Musik,
welche mir persönlich dann doch zuviel wurde. Trotzdem waren alle
bei bester Laune und spinten, rollten, switchten und flippten die Kinderfahrräder
den ganzen Tag lang über den Marmorboden des Genfer Flughafens. ^^
Matti Röse (photo: OB) |
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Um
acht Uhr abends wollte man aufbrechen um gemeinsam «Znacht»
zu essen. Nach einer kurzen Aufräumaktion wurden die Räder verstaut
und die Rucksäcke gepackt. Schliesslich zwängten sich sämtliche
Fahrer in fünf Autos und so machten wir im Konvoi (inklusive Warnblinker)
die Strassen unsicher. Während es langsam immer dunkler und die Gegend
immer verlassener wurde, führte uns eine kleine Schotterstrasse durch
einen finsteren Wald. Blair Witch Project – Style. Angekommen, ausgestiegen
und hier trauten einige ihren Augen nicht mehr. Vor uns stand eine riesige
Villa, durch deren Eingang wir sogleich eintraten. Hier lief wohl einigen
ein Schauer über den Rücken. Sicher sind in diesem Haus schon
einige Menschen auf unerklärliche Art und Weise verschwunden. Und
das ein Fluch über diesem Haus hängt, ist gar keine Frage. Naja
egal. Phil von den «Bellevue Punx», der schon acht Jahre in
diesem Haus wohnt, lud zum Dinner ein. Vorher jedoch kamen wir in den
Genuss einer professionellen Hausbesichtigungstour.^^ Family dinner (photo: SB) |
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Leider
konnten wir uns nicht alle der 30 Zimmer ansehen, trotzdem waren wir äusserst
beeindruckt. Ein Highlight war auf jeden Fall die Minirampe, welche direkt
in ein Erdgeschosszimmer gebaut worden war. Ebenfalls äusserst spektakulär
war der Garten, ja es war schon eher ein Park. Hier wurde (glaube ich
zumindest) ein früherer Betonpool wiederum in eine Minirampe umgewandelt.
Zudem hatten die Leute hier einige Dirthügel aufgeschüttet,
welche uns aber aufgrund der totalen Dunkelheit verborgen blieben. Nachdem
sich einige noch fast im Haus verliefen, fand man sich an einem grossen
Tisch wieder und genoss einen Teller Spaghetti. Sogar Dessert gab’s,
Vanillecrème, Schoggicrème und Früchte. Hier noch einmal
ein grosses Dankeschön an Phil und Daniela die gekocht haben. Merci
beaucoup! >> Michel
Carmona (photo: MV) |
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Da
nach dem Essen niemand wirklich Lust hatte, auszugehen und wir uns ja
im Haus der unbegrenzten Möglichkeiten befanden, entschied man sich,
hier zu bleiben. Einige gingen weiter auf Hausbesichtigung und provozierten
die hier hausenden Geister. Anderswo wurden lustige Unterhaltungsmaterialien
wie Mikrofon, E-Gitarre oder Keyboard missbraucht, wobei einige Anwesende
ihr musikalisches Talent unter Beweis stellten. Andere wiederum vergewaltigten
die Zimmer-Mini mit Skateboard-Skills, die Streetfahrer rockten die Rampe
im Garten und der Rest erfreute sich an Flatland-Videos. Da relativ wenig
Alkohol oder andere flüssige und kräuterartige Muntermacher
im Spiel waren, kam es zu keinen grösseren Drogen-Exzessen. Der Abend
fand somit schon relativ früh ein Ende und die Meisten schliefen
in einem Matratzenlager in der Gruselvilla ein.<< Michael Sommer (photo: MC) |
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Sonntag
war Contesttag. Schon um 10Uhr morgens traf man im Genfer Flughafen wieder
auf Kinderfahrradfahrer. Die Deutschen Robert Martinovic und Amrin Azadpour
rollten zusammen mit Etienne Giraud schon fleissig über den Boden
als wir zusammen mit Steven Blatter, dem Präsidenten der Swiss BMX
Freestyle Association, ankamen. Wiederum wurde die ganze Musikanlage installiert,
Lautsprecher aufgestellt und Werbeblahchen aufgehängt. Nach und nach
trudelten alle Fahrer ein und die Jam-Session begann von neuem. Um halb
3 sollte dann der Contest beginnen und das tat er auch – tja, Schweizer
Präzision… Auf Wunsch vieler Fahrer wurde aber nicht im üblichen
Contestformat gefahren. Eine Stunde lang fuhren die 14 Contestteilnehmer
eine fette Jamsession und sollten danach selber entscheiden, wer wie gut
gefahren ist. Gute Entscheidung finde ich, denn die Stimmung war verdammt
gut; wenig Conteststress und die Fahrer pushten sich gegenseitig. Natürlich
waren es Matti Röse und Michael Sommer, die mit absolut unverständlichen
Switches und G-Turn-Sachen das Haus rockten. Die Schweizer Stefan Löber,
Ollii Müller und Steven Blatter gingen ebenfalls gut ab. Und da war
auch noch Michaël Husser, der mit fast schon kriminell smoothen Rollings
überzeugte. Nach dem Contest machte aber niemand schlapp, sondern
fuhr vor dem Publikum weiter. Und plötzlich waren da noch fünf
kleine kranke Gangster-Asiaten auf dem Platz, welche mit sehr stylischem
Breakdance einfuhren. Respekt, diese Jungs hatten’s wirklich ganz
dick hinter den Ohren! Aus der Breakdanceshow entwickelte sich dann ein
kleiner „BMX vs. Breakdance“-Battle, welcher weiterhin für
ausgelassene Stimmung sorgte. Fabian Müller
(photo: MC) ^^ |
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Nach
der Preisübergabe, die von einem komischen Stoffhasen und einem sprechenden
Teddybären begleitet wurde, schüttelte man sich die Hände,
packte die Räder und Rucksäcke ins Auto (ja, oder man stieg
in den Zug ein…) und machte sich langsam aber sicher auf den Heimweg.
Hier will ich mich noch einmal dick bei Steven Blatter bedanken, der dieses
gemütliche und fette BMX-Weekend organisiert hatte und für alle
ein Nachtessen und bequeme Schlafplätze bereithielt. Merci Steven!!!Bis zum nächsten Mal. Peace!
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| Swiss BMX Freestyle would like to thank : Les Galeries de l'Aéroport, Felt Bicycles, BRAUN, l'association ATB, Phil@Bellevue punx, 48sBMX, Keetch Clothing, RedBull and all the riders for showing up!! |
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| Family photo (photo: timer) ![]() |
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| Karin Bleile (photo: OB) ![]() |
Sven Steinbach (photo: OB) ![]() |
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| Michaël Husser (photo: MC) ![]() |
Michel Carmona (photo: MV) ![]() |
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